Wo Menschen sich begegnen – über Alltagsorte des sozialen Zusammenhalts

Shownotes

Nora Noll (Pronomen: sie), Journalistin Portfolio X: @nora_felicitas Instagram: @norxno

Netzwerk ZusammenWachsen Kultus e.V.

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00:00:06: Ein Jugendlicher, der auf sein Handy schaut.

00:00:09: Zwei Männer mit Wegbier vielleicht Pendler die auf den Feierabend anstoßen?

00:00:14: eine Frau mit Reisekoffer?

00:00:17: Ich stehe ja im Gleisvier am Bahnhof Berlinlichtenberg und begegne Menschen.

00:00:22: ich setze mich nicht mit ihnen auseinander ich rede nicht mit Ihnen.

00:00:25: wir registrieren einander und machen unser Ding ganz normal oder?

00:00:37: Begegnung gehört zum Alltag und ist extrem wichtig für unsere Demokratie.

00:00:42: Das sagt zumindest der Soziologe Reinhard Manthe, er hält an diesem Freitagabend im März einen Vortrag über die Bedeutung von Begegnungsorten – nicht in Berlin sondern in Müncheberg!

00:00:54: Um seine Theorie zu verstehen und um zu hören was die Müncheberger sich von solchen Orten wünschen, fahre ich dorthin.

00:01:13: Der Vortrack findet in der Müncheberger Stadtpfarrkirche statt.

00:01:17: Ein sehr passender Ort für das Thema, darauf kommen wir später zurück.

00:01:21: Der Verein Kultus-EV und das Netzwerk zusammenwachsen haben Reinhold Manthe eingeladen – die Stuhlreihen sind voll besetzt.

00:01:35: Schön dass Sie mit Ihr so zahlreich gekommen sind am Fahrtagabend.

00:01:39: Entweder aus dem Fernsehen oder es ist wirklich ein spannendes Thema.

00:01:42: Mantes These lautet «In einer demokratischen Gesellschaft müssen sich Menschen begegnen, die unterschiedlich denken und leben.».

00:01:51: Darüber hat er ein Buch geschrieben.

00:01:53: Es heißt, Demokratie fehlt Begegnung.

00:01:56: Zuerst wirft Manthe einen Blick auf den aktuellen Zustand der Demokratie.

00:02:01: Viele Menschen behaupten ja, dass es mit der Demokratien übermorgen vorbei ist und wenn man so Nachrichten gerade so Einmeldungsjournalismus sich anguckt dann kann man das glaube ich auch glauben weil man irgendwie nur Katastrophenmeldungen sieht.

00:02:15: Ich bin mir ja nicht so sicher, ob es übermorgen vorbei ist mit der Demokratie.

00:02:18: Weil das doch schon eine Lebensform ist.

00:02:20: Die ist irgendwie wackelig aber schon relativ resilient.

00:02:23: Aber was man feststellen

00:02:24: kann Ist dass die Demokratie heraus gefordert ist von dem was eben so los ist in der Welt Von diesen ganzen Krisen Manche sagen eben Kulikrisen, die Kriege, die Preissteigerung, die Zölle und Tarife

00:02:35: usw.,

00:02:35: die Trump uns auferlegt Und vieles mehr!

00:02:39: Es hat sich ein bisschen verändert wie häufig diese Krisen

00:02:41: kommen oder wie bald sie

00:02:43: kommen.

00:02:44: Reinhold Manthe erinnert an einschneidende Krisen in der jüngeren Geschichte.

00:03:14: Insbesondere die Corona-Pandemie hat der Gesellschaft viel abverlangt, denkt Mante.

00:03:19: Und es hat natürlich auch verändert wie wir die Welt um uns sehen weil wir einfach andere weniger

00:03:23: Menschen gesehen

00:03:24: haben häufig Menschen die uns

00:03:26: in vielen

00:03:26: Ähnlichsten die eigentlich denken ähnlich wählen,

00:03:29: ähnliche Freizeitbeschäftigung haben.

00:03:31: Seitdem beobachtet die Sozialwissenschaft ein sinkendes Vertrauen in die Demokratie.

00:03:37: Mante und andere Soziologinnen vermuten dass dieser Abfall etwas mit der Krisendichte zu tun hat dass es also zu viele Krisen gibt, die auf uns einwirken.

00:03:47: Anzeichen dafür erkennt er daran das mehr Leute politisch extreme Parteien wählen aber auch in einem rauer werdenden Umgang miteinander.

00:03:56: Die Krisen führen laut Mante dazu, dass wir die Gesellschaft als unsicher und instabil empfinden anstatt ihr zu vertrauen.

00:04:05: Dabei ist Vertrauen die Basis für ein gutes Miteinander.

00:04:08: Mante gibt ein Beispiel

00:04:12: Dass

00:04:30: es einen Vertrauensschwund gibt, zeigt Mante mit den Ergebnissen einer Statista-Umfrage.

00:04:35: Dreitausend Deutsche wurden gefragt, welchen öffentlichen Institution sie vertrauen – zum Beispiel der Regierung oder dem Militär.

00:04:43: Aber auch Wohltätigkeitsorganisationen und Bildungseinrichtungen.

00:04:47: Sechsundzwanzig Prozent der Befragten vertrauen keiner dieser Institutionen.

00:04:52: Das ist eine Tendenz die sehen wir in vielen dieser Umfragen.

00:04:55: das dieses generalisierte

00:04:56: Misstrauen dieses

00:04:57: große ich weiß nicht so genau was da passiert was diese machen dass es zugenommen hat Und ich glaube, das hat was damit zu tun dass eben die Welt immer undurchsichtiger geworden ist.

00:05:06: Dass sich die Welt schneller verändern, dass man sich schlechter

00:05:10: einstellen

00:05:10: kann auf dieses neue Normal.

00:05:11: Dieses wie funktioniert denn jetzt die Welt?

00:05:13: Wie funktioniert nun dieses politische System, dieses Gemeinwesen?

00:05:17: Dazu kommt ein sinkendes soziales Vertrauen.

00:05:20: Das wir also unsere Mitmenschen tendenziell für schlechter halten als sie es tatsächlich sind.

00:05:26: Manche hält das für gefährlich und er glaubt, dass wir einander wieder mehr vertrauen würden wenn wir uns öfters in der echten Welt begegnen würden.

00:05:34: Gerade Vorurteile gegenüber Menschen die anders denken oder anders leben als man selbst ließen sich abbauen, wenn man sich gegenübersteht.

00:05:42: Dafür braucht es alltägliche Begegnungsorte Doch diese sind laut Manche weniger geworden.

00:05:48: Das liegt einerseits daran das wir sehr individualistische Leben führen

00:05:56: halbwegs so leben kann, wie man möchte und sich damit aber auch seine Umfelder aussuchen kann.

00:06:01: Aber man sucht sich eben

00:06:02: auch seinen

00:06:03: Umfeld aus.

00:06:03: Und das eigene Umfeld ist einem oft in vielen Hinsichten schon ähnlicher

00:06:07: als wenn man sich das nicht aussuchen

00:06:08: will.".

00:06:09: Auch die öffentliche Infrastruktur verschwindet – Schwimmbäder, Bibliotheken, Kulturorte… Das alles sind Angebote, die unter dem Begriff der freiwilligen kommunalen Aufgaben fallen …und eben wegfallen, wenn kein Geld mehr dafür da ist!

00:06:26: Dass es an Begegnungsorten mangelt, bestätigen auch Stimmen aus dem Publikum.

00:06:32: Das ist mein Thema, wo ich denke Dorfkorn-Konsum zurück in die Dörfer und so weiter.

00:06:38: Es fehlt definitiv Anbegegnungshorten oder einfach die Bier Kneipe, die es früher gab.

00:06:44: Die gibt's nicht mehr.

00:06:45: Man kann nur noch gut essen gehen.

00:06:48: Und das ist es eben nicht.

00:06:49: Man muss sich mal billig irgendwo treffen können.

00:06:55: Das fehlt ja wirklich überall auf dem Lande.

00:07:00: In Falkenhagen gibt es ein schönes Eiskaffee, wo sogar Berliner

00:07:04: hinkommt.

00:07:05: Das ist

00:07:05: zum Beispiel ein schöner Ort der

00:07:06: Begegnung

00:07:08: aber ansonsten gibt es fast nichts in Falkenhagen.

00:07:12: Es gab aber einen Laden und eine Kneipe.

00:07:17: Es gab

00:07:18: viel mehr

00:07:19: Möglichkeiten sich zu begegnen.

00:07:21: das ist sehr dunkel geworden ja Aber als größte Das hier mehrfach auch durchgeklungen ist, der Mobil sein zu können.

00:07:33: Das ist das größte Hemmnis auf dem Land, irgendwo hinzukommen.

00:07:38: Man muss ein Auto haben und man muss auch das Geld dafür haben und und und.

00:07:45: Außerdem wohnen wir in immer homogeneren Nachbarschaften.

00:07:51: Reinhold Mantel nennt das Entmischung.

00:07:54: Wenn in einer Nachbarschaft hauptsächlich gut verdienende AkademikerInnen leben, dann treffen sie auch im Supermarkt oder beim Elternabend in der Schule ihrer Kinder nur auf Menschen die ihnen ähnlich sind.

00:08:06: Wichtig ist aber dass wir im Alltag vielen unterschiedlichen Menschen begegnen.

00:08:10: Das gelingt am besten durch so zufällige Begegnungen wie wenn man weiß ich nicht in Berlin Ringbahn fährt.

00:08:15: Da kommt man durch ganz unterschiedliche Viertel- oder U-Acht.

00:08:18: Wir fallen über die Nahrbeispiele ein, weil ich da ab und zu mal zu Hause bin.

00:08:23: Diese Begegnung, diese zufertigen Begegenung

00:08:25: irritiert

00:08:26: uns oft.

00:08:27: Ich meine es gar nicht negativ.

00:08:28: Irritation ist erst

00:08:29: mal nicht unbedingt was Negatives.

00:08:31: Irritation rückt so ein bisschen zurecht unsere Stereotypen und wir merken irgendwie dass der Mensch einen

00:08:36: schicken Anzug

00:08:36: vielleicht keinen Platz macht beim Einsteigen in so einem Bus Und der Obdachloser aber ein ganz freundlicher Mensch ist eine spannende Geschichte zu erzählen hat und nur ein bisschen streng riecht und vielleicht nicht so leicht hatte im Leben.

00:08:47: Und diese Irritation ist wichtig dafür, dass unsere Bilder im Kopf so ein bisschen zurecht gerückt werden und wir denken,

00:08:53: aha du bist anders aber du bist trotzdem

00:08:55: ganz okay.

00:08:56: Und wir nehmen natürlich wahr wer somit uns in der Gesellschaft lebt und wie divers

00:09:00: die Gesellschaft ist.

00:09:01: und Deutschland ist wahnsinnig divers.

00:09:04: Manche weiß – Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen!

00:09:07: Kirchengemeinden oder Gewerkschaften, die früher Menschen aus allen möglichen Milieus zusammenbrachten haben an Bedeutung verloren und werden sie so schnell nicht wieder zurückgewinnen.

00:09:18: Er legt deshalb den Fokus auf Orte wo Menschen sowieso hingehen in Supermärkte, Drogerien, Garten- und Baumärkte.

00:09:26: Auf diesen Orten steht nicht Demokratie drauf.

00:09:29: trotzdem lassen Sie sich für die Stärkung der Demokratie nutzen.

00:09:33: Ich glaube wir brauchen multifunktionale

00:09:34: und schöne

00:09:35: Orte.

00:09:35: Das Schöne steht da nur weil wenn Orte durch Öffentlich-Klanungsprozesse durch die Zange sind?

00:09:39: Naja.

00:09:41: Wir müssen eine gewisse Aufenthaltsqualität haben, sodass man sich da gerne auffällt.

00:09:44: Es braucht gar nicht vieles.

00:09:46: Auch Tische Stühle vielleicht ein bisschen grün sollten nicht verdreckt sein.

00:09:51: Das Wichtigste ist mir aber das Multifunktionale.

00:09:53: Ich glaube wir brauchen mehr multifunktionaler Orte.

00:09:55: Das sind Orte an denen unterschiedlich stattfindet.

00:09:58: Kirche mit Veranstaltungsorten und Ausstellungshandeln usw.

00:10:02: Ist ein multifunktionaler Ort.

00:10:03: Es könnte auch ein Warenhaus sein.

00:10:06: Die Stadt Harnau macht das beispielsweise, die haben den ehemaligen Kaufhof gekauft, machen da ein Museum rein, Geschäfte, Cafés und eine Berufsstudie der Stadt gehört, wo sie sowieso für Miete zahlen müssen.

00:10:16: Und die Menschen treffen sich dann eben am Café

00:10:18: standen zum Beispiel.

00:10:19: Multifunktionalität – Ein Stichwort, dass nicht besser zu dem Ort passen könnte, womante seinen Vortrag hält Denn die Münchenberger Stadtpfarrkirche ist keine gewöhnliche Kirche Sie isst zugleich an Veranstaltungsort.

00:10:33: Das erzählt Dirk Meier, der als Geschäftsführer den unkirchlichen Betrieb managt.

00:10:44: Und dann gab es eine Initiative, die sich um die Wiederaufbau der Kirche gekümmert hat und seinerzeit kam man auf den ziemlich schlauen Gedanken zu sagen okay wir haben eigentlich komm noch Gemeindemitglieder.

00:11:00: Wir müssen diese Kirche auch nach anders nutzen.

00:11:02: Da hat sich entschieden zum einen die Stadtbibliothek herunterzubringen und zum anderen diesen Ort zwar Arbeitskirche weiterzunutzen aber eben auch als Kulturaut und zwar unabhängig von der Kirchel.

00:11:10: Musikveranstaltungen

00:11:12: Zeugnisausgaben für die München Berger Grund- und Oberschule Filmveranstaltung oder politische Diskussionen Ungefähr neunzig Events bringt Meier jährlich in die Stadtpfarrkirche.

00:11:23: Und durch einen Einbau innerhalb des Kirchenschiffes findet sogar die Bibliothek ihren Platz an der Kirche.

00:11:29: An Ideen für mehr Aktivitäten mangelt es Meier nicht, aber es fehlt an den finanziellen

00:11:34: Mitteln.

00:11:35: Die Stadt gibt ein bisschen Geld und die Kirche gibt ein wenig Geld.

00:11:38: Das hat man in dem Jahr siehundneunzig, dann im Jahr zweitausend elf nochmal festgelegt.

00:11:42: Aber das ist definitiv nicht mehr auskömmlich und das liegt nicht daran dass wir hohe Personalkosten haben!

00:11:46: Genau.

00:11:48: Also im Grunde fehlt es wirklich an einer richtig stabilen Struktur, was Personel als auf finanzielle Ressourcen betrifft aber im Grundum auch so.

00:11:59: ja das und wenn's nach mir ginge und ich mehr Kraft und Zeit hätte würde ich gerne jeden Tag aufmachen in Ort.

00:12:05: also das hätte der schon verdient.

00:12:06: auch

00:12:08: Im Anschluss ein Reinhold Mantus Vortrag stellen sich noch weitere Begegnungsorte aus Müncheberg und der Umgebung vor zum Beispiel das Café am Kirchberg.

00:12:17: Seit twentyfünfzehn bietet Detlef Pol ein Mittagstisch an und das jeden Tag.

00:12:22: Wir wollten irgendwas machen, was sich anfassen lässt.

00:12:24: Und dann sind wir auf die Idee gekommen, wir überlegen mal wer von den Münchenbergern ist denn schlecht versorgt?

00:12:30: Haben sie natürlich kaum inner gemeldet weil wir ja alle stolzes ein stolzes Völkchen sind und wir sagen versorgen kann ich mich alleine Ich stelle zu Hause meine Kiste Bier auf dem Rasen, stellen großen Fernseher daneben, lad mir Freunde ein und dann klappt es schon!

00:12:42: Dann haben sich Menschen gemeldete Die haben gesagt, können Sie realisieren dass ich an dreihundertfünfundsechzig Tagen im Jahr bei Ihnen einen Mittagessen bekomme.

00:12:52: Das waren erst zwei, drei,

00:12:53: vier und dann wurden

00:12:55: immer mehr.

00:12:56: Heute ist es so das wir zwischen fünfzig und sechzig mittagessen an dreihundertfünfundsechzig Tage anbieten.

00:13:02: wie versorgen

00:13:02: die Leute?

00:13:05: egal ob zwanzendimeter Neuschnee liegt oder eine Stromsparre ist oder ich kein Personal mehr habe?

00:13:10: Wir realisierenden seit über zehn

00:13:13: Jahre Und letzten Endes ist das Café am Kirchberg dann eben doch ein Begegnungsort geworden, erzählt Paul.

00:13:19: Denn wer darum hat zu öffnen nicht da ist der wird zu Hause abgeholt.

00:13:22: wir haben also

00:13:22: auch schon Leute mit einem Herzinfarkt zuhause gefunden die nicht zum Mittag gekommen sind.

00:13:27: Wir halten zusammen und ich glaube dass Begegenung Sicherheit Vertrauenschaft und so sind wir eigentlich über die Versorgungsstruktur.

00:13:36: wie versorgen die Leute mehr wollen wir nicht sind war dazu gekommen

00:13:39: einen

00:13:40: Ort heutzutage anzubieten.

00:13:41: Seit über zehn Jahren, weil ich total stolz vorfällig bin und meine Leute machen, die kommen jeden Tag ob die Kopfschmerzen haben oder nicht oder der springt einer für den anderen

00:13:47: ein.

00:13:49: Dann gibt es Leute, die nicht bezahlen.

00:13:50: Die kommen dann am Monatsende erst wenn Geld da ist usw.

00:13:52: Also wir haben so'n Familienrahmen entstehen

00:13:55: lassen.".

00:13:56: Ob Stadtpfarrkirche oder Café?

00:13:58: Die Münchenberger Begegnungsorte funktionieren

00:14:01: v.a.,

00:14:01: weil es Menschen gibt, die sie beleben.

00:14:04: Doch selbst wenn genug Menschen Zeit und Lust mitbringen um Anderen zu begegnen braucht es zusätzlich auch genug Geld.

00:14:11: Gastronomie zum Beispiel, das Thema an die Gastronomie wird ja nicht gefördert.

00:14:15: also dass da dreißig Leute ehrenamtlich sich engagieren braucht natürlich Koordination aber dafür

00:14:23: ein

00:14:24: paar Stunden bezahlt zu kriegen ist ein Ding

00:14:27: der Unmöglichkeit

00:14:28: oder richtig, richtig schwer zu organisieren.

00:14:32: Das sagt Veronica Remmele vom Netzwerk zusammenwachsen.

00:14:36: Sie hat den Vortrag mit organisiert.

00:14:39: Und was sagen die Münchenberger, die zu dem Vortag von Reinhold Manthe gekommen sind?

00:14:43: Die sehen noch ganz andere Wege um mehr Begegnung im Alltag zu schaffen.

00:14:48: Ich persönlich glaube dass Münchenberg viel bietet wenn man weiß wo man gucken muss.

00:14:53: und da geht es eigentlich am größten Problem oder das ist eigentlich das größte Problem was ich persönlich adressieren sehe dass halt die Transparenz nach außen einfach nicht gegeben ist.

00:15:02: also die viele probieren halt mit einem mit einer Internetseite oder sonst irgendwas sich, aber das Verständnis dass es eigentlich Marketing bedeutet seiner eigenen oder ein professionelles Marketing teilweise.

00:15:15: Ich glaube das ist halt schwierig und auch finanziell nicht machbar und deswegen muss es halt Lösungen geben die vielleicht noch einheitlicher werden.

00:15:23: Viele Veranstaltungen, die zum Beispiel in der Stadtverkirche stattfinden, finden immer Sonntagsabend statt.

00:15:28: Und das ist natürlich klar, dass da die ganzen Rentner da sind und eher weniger Jugendliche oder Mütter weil wenn man schulpflichtige Kinder hat muss man am nächsten Morgen sechs raus.

00:15:36: Dann kann man nicht abends erst spät ins Bett und wenn man um acht Uhr nur wo sein muss dann so wie ich jetzt heute... Ich habe das Anbrut für Mann und Kind vorgekocht damit ich heute hier sein kann!

00:15:46: Wenn man eben als Mutter eine Verpflichtung hat für seine Familie zu sorgen.

00:15:49: es ist ein bisschen schwierig Gerade wenn man eher wenig Unterstützung durch den Mann hat, das unter einen Hut zu kriegen.

00:15:57: Also die Uhrzeit stimmt halt einfach

00:15:58: nicht.

00:16:01: Unterschiedliche Zielgruppen, Finanzierungen und dann müssen auch noch alle davon mitbekommen.

00:16:06: Dass ein Begegnungsort wirklich vielen Menschen Begegnung ermöglicht dafür braucht es viele Faktoren Und doch hat der Abend in der Stadtverkehrche auch gezeigt Interesse an Begegenung?

00:16:17: Das gibt's hier auf jeden Fall!

00:16:42: geschrieben und produziert, wurde der Podcast von Nora Noll.

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